Benediktinerkloster Mariastein

 

Mariastein liegt auf dem letzten Hochplateau des Schweizer Juras, bevor die Landschaft in die oberelsässische Tiefebene ausläuft. Die Nähe zur Stadt Basel, zum Elsass und zum Schwarzwald erschliessen dem Marienwallfahrtsort ein grosses, internationales Einzugsgebiet. Seit dem 14. Jahrhundert ist die Wallfahrt bezeugt und 1434 wird erstmals die Marienkapelle „im Stein“ erwähnt. 1648 verlegten die Benediktiner von Beinwil am Passwang ihr Kloster an den Platz über der Mariengrotte. 1655 wurde die Klosterkirche, die seit 1926 den Ehrentitel einer „Basilica minor“ trägt, eingeweiht. In den Jahren 1930-1933 erhielt sie ihre neubarocke Ausstattung. 1999/2000 wurde die Basilika innen restauriert und erstrahlt nun wieder in hellem Glanz.