Leonhardskirche: die Orgel

 

Orgel:

Das Hauptwerksgehäuse stammt von Andreas Silbermann von 1718, das Rückpositivgehäuse von dessen Sohn Johann Andreas Silbermann von 1771.
Das Pedalgehäuse ist neu.
Die Disposition von 1718/1771 wurde wieder genau hergestellt, lediglich die Pedaldisposition wurde um 6 Register (mit * bezeichnet) im Sinne J. A. Silbermanns erweitert.

 

Disposition:

 

Grande Orgue (II: Manual)

Bourdon 16’
Montre 8’
Bourdon 8’
Prestant 4’
Flutte 4’
Nazard 2 2/3’
Doublette 2’
Tierce 1 3/5’
Fourniture 3r. 1 1/3’
Cymbale 3r. 1’
Cornet 5r. 8’ ab c’
Trompette 8’ (in Bass und Diskant geteilt)

Positif de dos (I. Manual)

Bourdon 8’
Prestant 4’
Nazard 2 2/3’
Doublette 2’
Tierce 1 1/3’
Fourniture 3r. 1’
Cromhorne 8’

Zwei Tremulanten für das ganze Werk:
Tremblant fort
Tremblant doux

Pedal

Supbass 16’
Oktavenbass 8’
*Bourdon 8’
*Quinte 5 1/3’
*Prestant 4’
*Fourniture 6r. 4’
*Bomparte 16’
Trompette 8’
*Clairon 4’

Tastenumfang:

Manual: C - f’’’ (durchgehend chromatisch)
Pedal: C - d’ (durchgehend chromatisch)

Schiebekoppel Hauptwerk/Rückpositiv
Tirasse Hauptwerk/Pedal

 

Die (rein mechanischen) Registerzüge von Hauptwerk und Pedal sind links und rechts der Manualklaviaturen angeordnet, die Registerzüge des Rückpositivs an diesem selbst (im Rücken des Organisten).
Orgelbau Th. Kuhn AG Männedorf 1969.